Seit Dienstag dem 09.02.2010 hat die Welt (mindestens) einen neuen Bewohner. Die kleine Anna kam um 17.21 Uhr zur Welt und präsentierte ich zuckersüßes Puppengesicht. Mit einem Gewicht von 3070g und einer "Größe" von 49cm, ist sie ein echtes Mäuschen. Mich hat sie damit zum mittlerweile 8. Mal zur Großcousine gemacht und ich freu mich wahnsinnig darüber. Ihre Mama (eine meiner Lieblingscousinen) ist momentan noch leicht überfordert und praktisch ins kalte Wasser geworfen worden, da sie in ihrem Leben noch nie mit einem so kleinen Würmchen konfrontiert war. Ihr Bruder ist zwar auch zweifacher Daddy (unter anderm der kleinen Prinzessin, die ich gern hätte) aber die Süße hatte nie so einen Bezug dazu. Ich wünsche den stolzen Eltern auf jedenfall alles alles Gute und viel Spaß mit ihrer Maus. Und sobald wie möglich stell ich auch noch ein Bild von ihr hier rein, hab bisher nur eins auf dem Handy.
Kleine Anna wenn du mal einen Babysitter brauchst, ich übernehme das gerne und ich denke wir verstehen uns ganz gut, jedenfalls hat das gestern mit uns schonmal gut geklappt.
Donnerstag, Februar 11, 2010
Samstag, Februar 06, 2010
Zeiten ändern sich
Mein Nachbar/Vermieter/langjähriger Bekannter war diese Woche auf seinem monatlichen Besuch bei mir und manchmal wundere ich mich echt, denn nicht alles was er so von sich gibt ist sinnloses blablablubb, nein diesmal hat er mich mit einer Aussage überrascht und gleichzeitig recht nachdenklich gemacht. Wortwörtlich sagte er zu mir: "BBE ich hätte, damals als wir uns kennengelernt haben, NIE gedacht dass du einmal so werden könntest und würdest, wie du es heute bist." Ich hab daraufhin mal, ganz für mich alleine, die letzten Jahre Revue passieren lassen und stimmt, ich hätte es auch nie gedacht. Vor zehn Jahren war ich ein "Partyhopper", keine Party und vor allem kein Alkohol, ohne mich. In meinem "besten" Zeiten hab ich zum vorglühen ein Sixpack Bier vernichtet, daraufhin folgte eigentlich alles was trinkbar war. Viele Filmrisse, viele Kater inklusive. Ich bin nicht stolz darauf. Heute trinke ich so gut wie garnichts mehr, mal ganz abgesehen davon dass ich auch überhaupt nichts mehr vertrage. Ein Glas Wein und ich muss schnellstens ins Bett. Vor 15 Jahren war mein größtes Ziel immer einen Mann zu finden und eine Familie zu gründen, ich hab mich oft unsterblich verliebt und hab genauso oft unmenschlich gelittern. Heute sehe ich das locker, soll halt nicht sein und damit ist auch gut. Ich brauche es nicht, sehe nicht hinter jedem Mann der nett zu mir ist einen potenziellen Ehemann. Vor 6 Jahren war ich ein unscheinbares kleines Mäuschen, nur nicht auffallen lautete damals die Devise. Hab ich damals von meinem Vorgesetzen einen Rüffel bekommen brach die Welt zusammen und ich stand mehr als einmal vor ihm und fing an zu weinen. Heute müssen sich meine Vorgesetzen warm anziehen wenn sie mich kritisieren möchten, unberechtigterweise denn gerechfertigte Kritik nehme ich an und versuche sie bestmöglich umzusetzen. Damals hätte ich den Kopf eingezogen und wäre in mein Mauseloch gekrochen. Heute mache ich meinen Mund auf und sage was mir nicht passt und wenn mir jemand zu nahe tritt.
Oft hab ich mir sagen lassen wie sehr ich mich verändert habe, in meiner ganzen Art, doch ein Stück Schüchternheit und Zurückhaltung habe ich mir bewahrt und die kommt mir immer noch in den ungelegensten Phasen dazwischen.
Ich bin härter geworden, manchmal erschrecke ich mich vor mir selbst, meine Mutter nennt mich zynisch, ich bezeichne es als Abgestumpftheit.
Du machst dich schlechter als du bist, auch das hab ich schon oft gehört, ich hab wirklich kein tolles Bild von mir, aber ich mag mich trotzdem im großen und ganzen. Ich bin stolz auf das was ich geleistet habe in meinem Leben, ich weiß was und wer ich bin (das hab ich hier ja auch schon öfter mal geschrieben) und doch mach ich mir um soviel unnötiges so viele Gedanken. Es braucht nicht viel um mich tief in mir drin so zu erschüttern, dass ich mich vor den Spiegel stelle mich ansehe und mich laut frage: "BBE was stimmt nicht mit dir???" Ganz schlimm ist dieses Gefühl. Dann sehe ich all das Negative in und an mir. Dann ist niemand da der mich auffangen kann und ich würde einen Teufel tun um irgendjemanden darüber zu informieren.
Ich stehe zu meiner Mauer, die um mich rum entstanden ist, sie schillert in den schönsten Farben und wenn ich jemanden dahinterschauen lasse ist das mehr Wert als sonst irgendetwas. Es gibt nicht viele Menschen die den Menschen dahinter kennen. Ich gebe manchmal kleine Stücke frei, ungern zwar aber ich mache es.
Mir fehlt etwas in meinem Leben und ich weiß auch was es ist, aber ich habe höllische Angst davor, es mir einzugestehen, absolut ehrlich zu sein und es einfach auszusprechen. Angst davor zu leiden, denn das verbirgt sich hinter dem dicksten Stein meiner Mauer und manchmal wünschte ich, das Gefühl würde einfach irgendwann eingehen wie eine Blume, die man nicht gießt.
Oft hab ich mir sagen lassen wie sehr ich mich verändert habe, in meiner ganzen Art, doch ein Stück Schüchternheit und Zurückhaltung habe ich mir bewahrt und die kommt mir immer noch in den ungelegensten Phasen dazwischen.
Ich bin härter geworden, manchmal erschrecke ich mich vor mir selbst, meine Mutter nennt mich zynisch, ich bezeichne es als Abgestumpftheit.
Du machst dich schlechter als du bist, auch das hab ich schon oft gehört, ich hab wirklich kein tolles Bild von mir, aber ich mag mich trotzdem im großen und ganzen. Ich bin stolz auf das was ich geleistet habe in meinem Leben, ich weiß was und wer ich bin (das hab ich hier ja auch schon öfter mal geschrieben) und doch mach ich mir um soviel unnötiges so viele Gedanken. Es braucht nicht viel um mich tief in mir drin so zu erschüttern, dass ich mich vor den Spiegel stelle mich ansehe und mich laut frage: "BBE was stimmt nicht mit dir???" Ganz schlimm ist dieses Gefühl. Dann sehe ich all das Negative in und an mir. Dann ist niemand da der mich auffangen kann und ich würde einen Teufel tun um irgendjemanden darüber zu informieren.
Ich stehe zu meiner Mauer, die um mich rum entstanden ist, sie schillert in den schönsten Farben und wenn ich jemanden dahinterschauen lasse ist das mehr Wert als sonst irgendetwas. Es gibt nicht viele Menschen die den Menschen dahinter kennen. Ich gebe manchmal kleine Stücke frei, ungern zwar aber ich mache es.
Mir fehlt etwas in meinem Leben und ich weiß auch was es ist, aber ich habe höllische Angst davor, es mir einzugestehen, absolut ehrlich zu sein und es einfach auszusprechen. Angst davor zu leiden, denn das verbirgt sich hinter dem dicksten Stein meiner Mauer und manchmal wünschte ich, das Gefühl würde einfach irgendwann eingehen wie eine Blume, die man nicht gießt.
Donnerstag, Februar 04, 2010
Hmmmm 20 cm - perfekte Länge
So oder so ähnlich fühle ich mich heute. Ich hab nämlich gestern ca. 20 cm Haare gelassen und es ist fantastisch. Und ich bin wirklich richtig froh, dass ich MEINE Haarfee endlich gefunden habe, wir ergänzen uns perfekt und sie weiß genau was ich will und was mir steht. Danke Nina!! Die Meinungen waren bisher (bis auf eine Ausnahme, aber die nehme ich auch nicht ernst, weil befangen und so) durchweg sehr positiv und ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
Und da der weiblichen Bevölkerung ja gerne nachgesagt wird, dass Haarveränderungen immer auch ein Teil Lebensveränderung ist, lassen wir uns doch mal überraschen von dem was sich hier in nächster Zeit ändern wird, im groben weiß ich es schon, an die Feinabstimmung machen wir uns gemeinsam.
Und da der weiblichen Bevölkerung ja gerne nachgesagt wird, dass Haarveränderungen immer auch ein Teil Lebensveränderung ist, lassen wir uns doch mal überraschen von dem was sich hier in nächster Zeit ändern wird, im groben weiß ich es schon, an die Feinabstimmung machen wir uns gemeinsam.
Dienstag, Februar 02, 2010
Einmal Mund-zu-Mund Beatmung bitte
Ich kriege keine Luft mehr. Seit zwei Tagen bekomme ich gesagt, welche Fehler ich mache, wie unverschämt ich mich manchmal verhalte und wie heftig ich manchmal reagiere. Ich bin mir dessen nicht immer bewusst, kann ja sein, gebe ich auch gerne zu, aber was erwartet ihr denn von mir? Fragt jemand nach mir? Fragt jemand wie ich mich fühle? Nein, niemand. Kann mir jemand die Lasten abnehmen, die ich zu tragen habe? Freiwillig wohl niemand. Ich brauche Luft, ich muss mich und meine Lungen mal wieder spüren. Immer nur funktionieren halte ich auf Dauer nicht mehr aus. Gebt mir doch mal Freiräume und sagt mir nicht immer wie gut es mir doch geht, denn ihr habt keine Ahnung. Wie gern würde ich manchmal einfach rausschreien was in mir vorgeht, aber ich mache mir zuviele Gedanken um die Menschen die es betrifft, um die Reaktionen.
Wann bekomme ich endlich die Freiräume, die sich jeder andere einfach nimmt, nach belieben und ohne Rücksicht auf Verluste.
Aber ich hab ja ein breites Kreuz und ich kann wirklich viel einstecken, von daher, morgen scheint die Sonne wieder.
Wann bekomme ich endlich die Freiräume, die sich jeder andere einfach nimmt, nach belieben und ohne Rücksicht auf Verluste.
Aber ich hab ja ein breites Kreuz und ich kann wirklich viel einstecken, von daher, morgen scheint die Sonne wieder.
Sonntag, Januar 31, 2010
Ironie für Anfänger
Endlich, nach Wochen und Monaten, konnte ich DEN Spruch anbringen, den ich immer schonmal loswerden wollte Kunden gegenüber. Also hier jetzt im Detail:
BBE: Taxizentrale guten Morgen.
Kundin: Ja ich hätte gerne ein Taxi in die *piep*Straße, wie lange dauert das.
BBE: Bei mir momentan gute 45 Minuten.
Kundin: Oah alter echt jetzt?! Geht des net früher??
*jetzt kommt MEIN Moment*
BEE: Weil sie SO nett gefragt haben, steht das Auto jetzt schon vor ihrer Tür, sie brauchen nur die Jacke anzuziehen und die Tür aufzumachen, dann können sie DIREKT einsteigen.
Kundin: Coooool ich komme sofort.
BBE: Hallo??
Kundin: Ja?
BBE: Das war ironisch gemeint, es dauert wie gesagt 45 Minuten, sonst würde ich ja solche Angaben nicht machen.
Kundin: Super dann halt net, blöde Kuh.
BEE:Jep danke ihnen auch noch einen schönen Abend.
Bitte nicht falsch verstehen, ich würde so etwas nicht grundlos von mir geben, aber diese Dame hat schon ca 3mal vorher angerufen und jedesmal die gleiche Antwort von mir bekommen und da ich die besagte Adresse und den Namen der Dame einem , nennen wir es mal, sozialen Brennpunkt in unserer Stadt zuordnen kann, geschah dieser Dialog irgendwie automatisch.
BBE: Taxizentrale guten Morgen.
Kundin: Ja ich hätte gerne ein Taxi in die *piep*Straße, wie lange dauert das.
BBE: Bei mir momentan gute 45 Minuten.
Kundin: Oah alter echt jetzt?! Geht des net früher??
*jetzt kommt MEIN Moment*
BEE: Weil sie SO nett gefragt haben, steht das Auto jetzt schon vor ihrer Tür, sie brauchen nur die Jacke anzuziehen und die Tür aufzumachen, dann können sie DIREKT einsteigen.
Kundin: Coooool ich komme sofort.
BBE: Hallo??
Kundin: Ja?
BBE: Das war ironisch gemeint, es dauert wie gesagt 45 Minuten, sonst würde ich ja solche Angaben nicht machen.
Kundin: Super dann halt net, blöde Kuh.
BEE:Jep danke ihnen auch noch einen schönen Abend.
Bitte nicht falsch verstehen, ich würde so etwas nicht grundlos von mir geben, aber diese Dame hat schon ca 3mal vorher angerufen und jedesmal die gleiche Antwort von mir bekommen und da ich die besagte Adresse und den Namen der Dame einem , nennen wir es mal, sozialen Brennpunkt in unserer Stadt zuordnen kann, geschah dieser Dialog irgendwie automatisch.
Freitag, Januar 29, 2010
Gespräche zwischen Mutter und Tochter
Vorhin als ich gerade dabei mir Essen zu kochen (okay etwas übertrieben, aber ich bezeichne es so, denn ich hab den Herd benutzt) , rief meine Mutter an, um mir mitzuteilen, dass meine hochschwangere Cousine heute ganz heimlich still und leise geheiratet hat. Etwas abgelenkt durch das geschehen da am Herd, hörte ich also nur mit halbem Ohr zu als die Frage kam: BBE was treibst du da eigentlich? Liebe Mama, ich koche mir mein Abendessen. Betretenes Schweigen am anderen Ende der Leitung. Hallo? Mama? Ähm ja bin noch da, was machst du?? Ich koche mir Essen. Und was kochst du dir? Gyros, ganz lecker. Und was gibt´s dazu? Wie was gibt´s dazu? Gyros halt mit Joghurtsalatdressing drüber. Schweigen. Mama? Ist irgendwas?? Also Kind bei aller Liebe, aber manchmal frag ich mich echt, ob du wirklich von mir bist. Danke ich lieb dich auch, war sonst nochwas? Nee! Gut dann meld ich mich morgen. Tschüss.
PAH!! Die Frau weiß halt nicht was gut ist.
PAH!! Die Frau weiß halt nicht was gut ist.
Donnerstag, Januar 28, 2010
Ich darf ja nichts verraten
Ich hatte gestern abend ein Date, ein in meinen Augen sehr schönes, mit einem netten, jungen Mann. Ich würd euch ja darüber berichten, aber ich DARF NICHT!! Er hat es mir verboten und natüüüüüürlich werde ich mich daran halten, bin ja ein netter Mensch.
Nur soviel, ich hoffe wir wiederholen das ganz bald und hoffentlich ohne lästige Schneefälle, denn wenn ich ehrlich bin möchte ich eigentlich nicht warten bis Mai.
Da ich ja nichts erzählen darf, höre ich auch schon wieder auf, aber natürlich nicht ohne mich nochmals für den schönen Abend zu bedanken.
Nur soviel, ich hoffe wir wiederholen das ganz bald und hoffentlich ohne lästige Schneefälle, denn wenn ich ehrlich bin möchte ich eigentlich nicht warten bis Mai.
Da ich ja nichts erzählen darf, höre ich auch schon wieder auf, aber natürlich nicht ohne mich nochmals für den schönen Abend zu bedanken.
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