Wie sich ja mittlerweile rumgesprochen hat, hat Robert Enke den Suizid als letzten Ausweg gesehen. Ich weiß nicht wer von euch gestern diese Pressekonferenz gesehen hat auf der seine Frau (Respekt dafür von ganzem Herzen) versucht hat die Situation, so wie sie die ganze Zeit war, zu schildern. Ich, für meinen Teil, saß vor dem Fernseher und mir lief ein Schauer nach dem anderen über den Rücken. Ich kenne das alles, ich kann so gut nachvollziehen wovon diese Frau geredet hat. Es hat mich so tief berührt, das ich jetzt hier sitze und weine, denn ich hatte nie den Mut so offen drüber nachzudenken und mir die Frage WARUM? zu stellen. Es jährt sich jetzt in den nächsten Tagen zum ersten Mal und ich erinnere mich ständig daran wie es vor einem Jahr war. Ich hab Angst vor dem Tag, denn ich weiß nicht wie ich ihn verbringen soll, wenn jetzt schon so viele Gedanken darum kreisen. Ich wünschte der 18. November wäre schon vorbei.
Ich hoffe du hast deinen Frieden gefunden, ihr beiden habt ihn gefunden.
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Donnerstag, November 12, 2009
Donnerstag, September 17, 2009
Schweinegrippe für Anfänger
Nachdem ich ja eine tolle letzte Woche hatte, muss *natürlich* ja irgendwas kommen. Freitagnacht werde ich wach und hab so einen stechenden Schmerz im Hals, da denkt man sich noch nichts dabei. Samstag nach dem Familientreffen wird es dann langsam unangenehm und die Nachtschicht zieht sich auch. Der Druck auf die Ohren und die Zähne nimmt zu, die Nase beginnt ganz langsam zu verstopfen und man wirft sich die ersten Grippostad C ein. Sonntagmittag nach dem erwachen hat es einen dann volle Breitseite erwischt. Richtig mit allem drum und dran, frieren aber schwitzen wie Sau, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Kopf-und Gliederschmerzen. Und weil dem noch nicht genug ist Nierenschmerzen. Ich war schwer begeistert. Also Montag früh zum Doc, Glückwunsch ne dicke fette Grippe, aber angeblich nicht ansteckend und die letzten 3 Tage in Isolationshaft, soll heißen ich alleine in meiner Wohnung mit dem Fernseher, gestern abend hab ich es garnicht mehr ausgehalten und hab mich einem lieben Freund aufgedrängt. Und heute hab ich die Iso-Haft gegen das traute Heim meiner Mum eingetauscht endlich etwas Trubel um mich herum. UND ich durfte zum ersten Mal seit Tagen für mehr als 10 Minuten aus dem Haus. Ich fühl mich wie ein neuer Mensch. Natürlich gut verpackt mit Schal und allem drum und dran, aber ich merke das ich jetzt recht platt bin und werd mich bald ins Bett zurückziehen, immerhin will ich beweisen, das ich am Samstag arbeiten gehen kann.
Also manchmal wünsch ich mir ja mal einen Tag frei, aber zu dem Preis dann doch wieder nicht. Ich hoffe wirklich das ich den Scheiß bald überstanden hab, das macht mich echt fertig.
Also manchmal wünsch ich mir ja mal einen Tag frei, aber zu dem Preis dann doch wieder nicht. Ich hoffe wirklich das ich den Scheiß bald überstanden hab, das macht mich echt fertig.
Samstag, Dezember 06, 2008
Danke
Ich möchte mich hier und heute bei allen bedanken die am Mittwoch mal an mich, bzw meinen Daddy gedacht haben (die mir persönlich gesagt haben das sie es machen/gemacht haben haben auch persönlich gedankt bekommen, nicht jeder kennt ja meinen kleinen Blog). Die OP ist gut verlaufen, sie konnten alles machen was sie vorgehabt haben und naja was soll ich sagen, es heißt immer noch abwarten. Aber ich glaube die allerbeste Nachricht ist, dass er außer Lebensgefahr ist und das er evtl in der kommenden Woche von der Intensivstation auf Normalstation verlegt werden kann, da Intensivmedizinische Betreuung nicht mehr nötig ist. Und die allerallerbeste Nachricht der letzten Wochen ist wohl die Tatsache das er nun langsam aufwacht. Und diesmal hat es uns sogar ein Halbgott in Weiß bestätigt.
Also nochmal vielen vielen Dank an euch alle.
Also nochmal vielen vielen Dank an euch alle.
Dienstag, Dezember 02, 2008
Bitte
Liebe Leser/innen,
morgen wird mein Daddy operiert und ich wünsche mir das so viele Leute wie möglich an ihn, wenn auch unbekannterweise, denken und ihm Kraft schicken. Ich weiß, das werden morgen die schwersten Stunden meines Lebens und ich bin in Gedanken bei ihm, schicke ihm alle Kraft die ich aufbringen kann und werde beten und hoffen. Ich wünsche mir viel Energie für den morgigen Tag und ich wünschte es wäre schon 24 Stunden später und ich wüsste wie die OP gelaufen ist.
Papa ich liebe dich und ich bin bei dir und ich WEISS das du es schaffst.
morgen wird mein Daddy operiert und ich wünsche mir das so viele Leute wie möglich an ihn, wenn auch unbekannterweise, denken und ihm Kraft schicken. Ich weiß, das werden morgen die schwersten Stunden meines Lebens und ich bin in Gedanken bei ihm, schicke ihm alle Kraft die ich aufbringen kann und werde beten und hoffen. Ich wünsche mir viel Energie für den morgigen Tag und ich wünschte es wäre schon 24 Stunden später und ich wüsste wie die OP gelaufen ist.
Papa ich liebe dich und ich bin bei dir und ich WEISS das du es schaffst.
Mittwoch, November 19, 2008
WARUM???
Warum hast du das heute getan?
Warum ausgerechnet heute?
Was war der Auslöser?
Warum das Bolzenschussgerät?
Was hast du dir nur dabei gedacht?
Ich bete für dich, wir beten für dich.
Und morgen, wenn du aufgeweckt wirst und wir dich nachmittags für 2 Stunden besuchen dürfen, wirst du allen beweisen das du keine Folgeschäden davontragen wirst. Es wird alles wieder gut werden. Wir werden wieder glücklich werden. Und du weißt, auch wenn ich es dir nicht mehr gesagt hab in letzter Zeit, ich liebe dich und ich brauche dich. Wir lieben und brauchen dich. Wir schaffen das, zusammen, die ganze Familie.
Warum ausgerechnet heute?
Was war der Auslöser?
Warum das Bolzenschussgerät?
Was hast du dir nur dabei gedacht?
Ich bete für dich, wir beten für dich.
Und morgen, wenn du aufgeweckt wirst und wir dich nachmittags für 2 Stunden besuchen dürfen, wirst du allen beweisen das du keine Folgeschäden davontragen wirst. Es wird alles wieder gut werden. Wir werden wieder glücklich werden. Und du weißt, auch wenn ich es dir nicht mehr gesagt hab in letzter Zeit, ich liebe dich und ich brauche dich. Wir lieben und brauchen dich. Wir schaffen das, zusammen, die ganze Familie.
Mittwoch, Oktober 29, 2008
...
Es ist immer wieder interessant wie sehr sich die Verhaltensweisen und Schicksale von depressiven Menschen ähneln. Und wieviel Kraft man selbst, als Außenstehender, dadurch zieht. Es ist nicht leicht, wird es nie sein, aber es hilft sich auszutauschen oder einfach nur mal zuzuhören.
Und trotz all diesem Wissen, zieht sich der Knoten in meiner Kehle immer wieder zu und die Tränen steigen mir in die Augen.
Und trotz all diesem Wissen, zieht sich der Knoten in meiner Kehle immer wieder zu und die Tränen steigen mir in die Augen.
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